Saugroboter im Test: Der Ecovacs DEEBOT M88:

Saugroboter im Test: Ecovacs DEEBOT M88Der Ecovacs DEEBOT M88 wird durch die Betätigung des Netzschalters an der Geräteunterseite in Betrieb genommen. Auf dem Gehäuse befindet sich eine Taste mit der Aufschrift „Auto“. Durch die Betätigung des Knopfes wird die automatische Reinigung nach dem Zufallsprinzip gestartet. Über die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung lassen sich weitere Reinigungsprogramme auswählen und aktivieren. Die Fernbedienung hat eine Reichweite von bis zu 12 m und kann auch zur Programmierung des Timers benutzt werden. Im Lieferumfang enthalten sind Ersatzbürsten und eine Spezialvorrichtung zum Aufsaugen von Tierhaaren. Darüber hinaus verfügt das Gerät über Zubehör zum Befestigen eines Mopaufsatzes. Allerdings fällt die Nassreinigung weniger gründlich aus als die Saugleistung, da der Lappen nicht durchgängig mit Frischwasser versorgt wird.

Zwei rotierende Seitenbürsten sorgen beim Ecovacs DEEBOT M88 dafür, dass der Schmutz zur Unterseite befördert wird, wo er über die Saugdüse in den Auffangbehälter geleitet wird. Das Gerät verfügt über zwei Antriebsräder mit Gummiüberzug und ein Universalrad.

Im Test überwand der Saugroboter Unebenheiten bis zu einer Höhe von 20 mm mühelos. Auch den Übergang vom Hartboden zum Kurzflorteppich meisterte das Gerät aus dem Hause Evovacs problemlos. Lediglich bei Langflorteppichen gerieten die Bürsten ins Stocken.

Dank einer minimalen Gerätehöhe von nur 7,7 cm befreit das Modell auch unter den meisten Möbeln den Boden von Schmutzpartikeln und Staub. Die Orientierung im Raum erfolgt über ein Gyroskop, wobei ein eindeutiges Fahrtmuster nicht zweifelsfrei zu erkennen ist. Hindernissen soll der DEEBOT M88 dank eines Erkennungssensors ausweichen, was im Test nicht immer gelang. Spiegelnde Flächen und Glas erkannte der Sensor überhaupt nicht. Das Herunterstürzen von Treppenabsätzen verhindert ein Bodensensor in Kombination mit einem Antiblockiersensor.

Funktionalität:

Der Ecovacs DEEBOT M88 ist mit einem Nickel-Metallhydrid-Akku ausgerüstet, der vor der erstmaligen Inbetriebnahme aufgeladen werden muss. Der Ladevorgang nimmt eine Zeit von bis zu 240 Minuten in Anspruch. Im automatischen Reinigungsmodus arbeitet der Saugroboter bis zu 105 Minuten, bevor die Akkukapazität erschöpft ist.

Das Gerät macht sich eigenständig auf den Weg zurück zur Docking-Station. Bei kurzen Entfernungen steuert der Saugroboter die Ladestation ohne Zeitverzögerung direkt an. Bei größeren Distanzen braucht das Modell überdurchschnittlich lange bis zum Erreichen des Zieles. Bei der Schmutzaufnahme arbeitete der DEEBOT M88 auf Hartböden wesentlich effektiver als auf Teppichboden. Während die Schmutz- und Staubaufnahme bei Laminat bei 97 Prozent lag, wurden auf Kurzflorteppich nur 80 Prozent aller Schmutzpartikel aufgesaugt. Für die vollständige Reinigung der Testfläche benötigte das Gerät 3:58 Minuten. Die Geräuschentwicklung unterschied sich auf Hartböden und Teppichböden kaum und lag bei 62,2 bzw. 62,3 dB (A). Leichte Schwächen offenbarte das Gerät bei der Schmutzaufnahme an Kanten, wo immer wieder Schmutzreste zurückblieben. Ein größerer Kraftaufwand ist erforderlich, um den Auffangbehälter zu entfernen.

Plus und Minus:

Die gute Reinigungsleistung auf Hartböden ist ein Pluspunkt, der für den Ecovacs DEEBOT M88 spricht. Auch das umfangreiche Zubehör mit Ersatzbürsten und -filter sowie die Fernbedienung wirken sich positiv auf das Gesamtergebnis aus.

Einen Minuspunkt erhält das Gerät für die teilweise langwierige Suche nach der Docking-Station. Darüber hinaus wurde im Test die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Hinderniserkennungssensors bemängelt.

Merkmale im Überblick

  • Programme: Automodus, Punktreinigung, Einzelraumreinigung, Ecken- und Kantenreinigung
  • Ausstattung: SMART MOVE, SMART MOTION
  • Volumen des Auffangbehälters: 380 ml

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