Saugroboter im Test: Der iRobot Roomba 980:

Saugroboter im Test: iRobot Roomba 980Die Bodenreinigung wird beim Modell iRobot Roomba 980 durch das Betätigen der Taste mit der Aufschrift „Clean“ gestartet. Die unmittelbar daneben liegenden Tasten dienen dazu, das Gerät zur Ladestation zurückzuschicken bzw. den Spot-Modus zu aktivieren. Eine detailliertere Programmierung ist nur über den Einsatz der iRobot-Home-App möglich, die vor der Benutzung auf dem Smartphone oder Tablet-PC installiert werden muss. Im Lieferumfang enthalten sind die Ladestation, zwei Virtual-Wall-Barrieren und ein Austauschfilter. Eine Fernbedienung ist nicht Bestandteil der Ausstattung. Die virtuellen Begrenzer (Leuchttürme) können eingesetzt werden, um einen bis zu drei Meter breiten Bereich für den Saugroboter zu sperren.

Der iRobot Roomba 980 verfügt über eine Seitenbürste, die Schmutzpartikel zur Unterseite des Gerätes befördert. Zwei gummierte Antriebsräder und ein Universalrad sorgen für eine unterbrechungsfreie Fahrt auf dem Boden. Dabei überwindet der Saugroboter problemlos Höhenunterschiede von bis zu 1,4 cm.

Der Übergang von Hartboden zu Teppichboden erfolgt reibungslos. Sobald das Gerät über Sensoren den Teppichboden erkennt, wird automatisch die Saugleistung angepasst und gesteigert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen verfügt der iRobot Roomba 980 nicht über eine rotierende Bürste, sondern über zwei Extraktoren aus Gummi, die das Verhaken in einem Hochflorteppich verhindern.

Das Gerät besitzt eine Höhe von 9,2 cm und gelangt unter viele Möbelstücke. Die Orientierung im Raum erfolgt über eine iAdapt 2.0-Navigation. Die Kameras sind auf Bewegungs- und Kontrasterkennung programmiert. Hindernisse werden über mechanische und Infrarotsensoren identifiziert. Nur vereinzelt kommt es zu Anstößen an Möbel, Begrenzungsleisten oder Einrichtungsgegenstände. Den Absturz von Treppenstufen o.ä. verhindert der Bodenerkennungssensor an der Geräteunterseite.

Funktionalität:

Die Ladezeit vor der erstmaligen Inbetriebnahme des Lithium-Ionen Akkus des iRobot Roomba 980 liegt bei rund 180 Minuten. Anschließend versorgt der Akku das Gerät für ca. 120 Minuten mit Strom, bevor die Docking-Station zum Aufladen angesteuert wird.

Teilweise hat das Gerät Schwierigkeiten, selbstständig den Rückweg zur Ladestation zu finden. Der Saugroboter überzeugte im Test vor allem auf Hartböden wie Laminat und Fliesen, wo das Gerät 96 Prozent aller Schmutzpartikel aufnahm. Auf Teppichboden wurde nur 86 Prozent des Schmutzes aufgesaugt. Die im Test definierte Fläche wurde von dem Gerät in einer Zeit von 4:52 Minuten vollständig gereinigt. Der Geräuschpegel lag beim Einsatz auf Hartböden bei 69,4 dB (A) und auf Teppichboden bei 71,2 dB (A). Die Reinigungsleistung in Ecken und an Kanten ist zufriedenstellend. Das Gerät verfügt über einen leicht zu lösenden und gut zu entleerenden Schmutzauffangbehälter.

Plus und Minus:

Das Gerät iRobot Roomba 980 überzeugte im Test mit einer guten Reinigungsleistung auf Hartböden. Positiv fiel die intelligente Navigation über die integrierten Kameras auf. Beim Verhältnis von Ladezeit zur Laufzeit schnitt das Modell überdurchschnittlich gut ab. Einen Pluspunkt erhält der Saugroboter für den großen Staubbehälter (600 ml Fassungsvermögen).

Für das Fehlen einer Fernbedienung erhält der iRobot Roomba 980 einen Punktabzug. Das Gerät kann ausschließlich über eine App programmiert werden. Auch das Nichtvorhandensein eines Timers und die lange Suchzeit bis zum eigenständigen Auffinden der Ladestation zählen zu den Schwachstellen.

Merkmale im Überblick

  • Programme: Navigations- und Turbo-Teppich-Modus, punktuelle Reinigung, Kantenreinigung
  • Ausstattung: Navigation über iAdapt-System, AeroForce-Reinigungssystem, CleanMap-Berichte
  • Volumen des Auffangbehälters: 600 ml

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