Saugroboter im Test: Der Neato Botvac D5 Connected:

Saugroboter im Test: Der Neato Botvac D5 ConnectedDer Saugroboter Neato Botvac D5 Connected wird über die Start-Taste an der Oberseite des Gerätes in Betrieb genommen. Weitere Programmierungen sind am Gerät selbst nicht möglich. Eine Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang. Die Steuerung erfolgt bei Bedarf über Smartphone oder Tablet-PC.

Auf den Geräten muss die Neato-App installiert sein, mit der unter anderem der Timer eingestellt werden kann. Im Lieferumfang enthalten ist neben der Ladestation ein USB-Kabel zur Durchführung eines Software-Updates, Wartungszubehör wie Kamm und Filter sowie Begrenzungsstreifen, die eine räumliche Abgrenzung bestimmter Bereiche im Raum ermöglichen. Der Saugroboter fährt systematisch zuerst die Kanten des Raumes ab, bevor die Reinigung der Innenfläche in Angriff genommen wird.

Der Botvac D5 Connected von Neato ist mit einer Seitenbürste ausgestattet, die Schmutzpartikel zur Saugdüse im Zentrum leitet. Die gummierten Antriebsräder sind gefedert und entwickeln auch auf unebenen Böden eine gute Reinigungsleistung. Höhenunterschiede von bis zu 14 mm überwindet der Saugroboter mühelos. Ein Wechsel des Bodenbelags vom Hartboden zum Kurzflorteppich bewältigt der Botvac D5 ohne Probleme. Bei langflorigen Teppichböden kapituliert das Gerät jedoch und schaltet sich kurzerhand ab.

Das Modell aus dem Hause Neato ist 10 cm hoch und passt damit unter viele Möbelstücke. Die Navigation in den Räumlichkeiten erfolgt unter Zuhilfenahme eines laserbasierten Steuerungssystems mit der Bezeichnung LIDAR. Ähnlich wie beim Radar erkennt das System Hindernisse und weicht vor dem Anstoßen aus. Lediglich auf spiegelnden Flächen und auf Glas offenbart das Gerät vereinzelt Schwächen, die sich in einem vermehrten Anstoßen äußern. Das Abstürzen an Treppenabsätzen verhindern zwei Fallsensoren, die den Boden permanent abtasten.

Funktionalität:

Bevor der Neato Botvac D5 Connected zu seiner ersten Reinigungstour aufbrechen kann, müssen die Lithium-Ionen-Akkus vollständig aufgeladen werden. Dieser Vorgang dauert etwa drei Stunden. Im Anschluss verrichtet das Modell für bis zu 124 Minuten seine Arbeit. Bei einem kritischen Akkuladestand steuert das Gerät eigenständig die Ladestation an. Hin und wieder treten bei diesem Vorgang Orientierungsschwierigkeiten auf, sodass bis zum Erreichen der Docking-Station etwas Zeit verstreichen kann. Im Test nahm der Saugroboter von Hartböden 97 Prozent aller Schmutzpartikel auf. Beim Einsatz auf Kurzflorteppich war die Reinigungsleistung noch besser und lag bei 99 Prozent. Zuverlässig kehrten die Seitenbürsten an Kanten und in Ecken den Schmutz in Richtung Düse, wo er in den Auffangbehälter geleitet wurde. Für die vollständige Reinigung der Testfläche benötigte das Gerät 3:51 Minuten. Ein höherer Kraftaufwand ist für die Entnahme des Auffangbehälters erforderlich. Beim Entleeren traten keine Schwierigkeiten auf. Der Botvac D5 Connected entwickelte auf Teppichboden eine Lautstärke von 64,4 dB (A). Auf Hartböden wie Laminat lag die Lautstärke bei 66,8 dB (A).

Plus und Minus:

Für den Botvac D5 Connected von Neato spricht die hervorragende Saugleistung auf Hart- und Teppichböden. Die intelligente Navigation über ein lasergestütztes System ist zukunftsweisend. Darüber hinaus verfügt der Saugroboter über den größten Staubauffangbehälter im Test mit einem Fassungsvermögen von 700 ml.

Einen Minuspunkt erhält das Gerät für das Fehlen einer Fernbedienung. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über eine App, da das Gerät selbst keine Einstell- und Programmiermöglichkeiten bietet. Auch die vergleichsweise lange Suche nach der Ladestation führte zu einem Punktabzug.

Merkmale im Überblick

  • Programme: Programme: Spotreinigung, Hausreinigung
  • Ausstattung: Smart-Laser System LIDAR, Fallsensoren, Wartungszubehör im Lieferumfang eingeschlossen
  • Volumen des Auffangbehälters: 700 ml

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